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Chance GKV-Reform

So nutzen Sie das Wechselfenster für Ihre Kunden

Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz hat die Bundesregierung umfangreiche Änderungen für die gesetzliche Krankenversicherung beschlossen. Ziel ist es, die finanzielle Stabilität der GKV kurzfristig zu sichern und einen weiteren Anstieg der Beitragssätze zu begrenzen. Gleichzeitig verändern sich die Rahmenbedingungen für freiwillig gesetzlich Versicherte deutlich. Für diese Zielgruppe ergibt sich bis Ende des Jahres ein Wechselfenster, das Ihnen Chancen in der PKV-Beratung bietet.

Das ändert sich zum 1. Januar 2027

Insbesondere Arbeitnehmer mit höheren Einkommen stehen vor einer neuen Situation: Die Beiträge steigen weiter an, während der Zugang zur privaten Krankenversicherung künftig schwieriger wird. Für viele Betroffene ist dies ein sinnvoller Anlass, die eigene Krankenversicherungssituation noch einmal grundsätzlich zu überprüfen. 

Deutlich höhere Einkommensgrenzen

Ein zentraler Bestandteil der Reform ist die außerordentliche Anhebung der relevanten Sozialversicherungsgrenzen. Nach aktuellen Prognosen steigt die Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 69.750 Euro auf rund 75.400 Euro jährlich. Gleichzeitig wird auch die Jahresarbeitsentgeltgrenze, die Voraussetzung für den Wechsel eines Arbeitnehmers in die PKV ist, auf voraussichtlich mehr als 83.000 Euro angehoben. Für viele Angestellte bedeutet dies:

  • höhere maximale GKV-Beiträge,
  • ein kleineres Zeitfenster für einen Wechsel in die PKV,
  • und künftig höhere Anforderungen, um überhaupt zwischen den Systemen wählen zu können.

Beitragsbemessungsgrenze steigt


Zusätzliche 300 Euro pro Monat

Besonders bemerkenswert ist die außerordentliche Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze um weitere 300 Euro monatlich beziehungsweise 3.600 Euro jährlich. Diese Erhöhung kommt zusätzlich zur regulären Anpassung der Sozialversicherungswerte hinzu. 

Dadurch wird ein größerer Anteil des Einkommens für die Berechnung der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge herangezogen. Für freiwillig gesetzlich Versicherte mit Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze führt dies zu einer spürbaren Mehrbelastung, selbst wenn die offiziellen Beitragssätze unverändert bleiben sollten. 

Je nach persönlicher Situation kann die zusätzliche Belastung bei Kranken- und Pflegeversicherung zusammen rund 120 Euro monatlich betragen.

Warum viele freiwillig Versicherte jetzt genauer hinschauen

Die Reform beschränkt sich nicht auf die Anpassung von Einkommensgrenzen. Gleichzeitig wird intensiv über höhere Eigenanteile und Anpassungen im Leistungssystem diskutiert. Für viele Versicherte entsteht dadurch die Frage, wie ihre Gesundheitsversorgung langfristig aussehen soll und welche Rolle Beitragssicherheit, Leistungsumfang und Flexibilität künftig spielen.

Gerade freiwillig gesetzlich Versicherte zahlen bereits heute häufig den Höchstbeitrag in der GKV. Entsprechend hoch ist das Interesse an einer objektiven Gegenüberstellung der beiden Systeme. Dabei geht es nicht nur um den aktuellen Beitrag, sondern insbesondere um:

  • die langfristige Finanzierbarkeit

  • den Leistungsumfang

  • den Arbeitgeberzuschuss

  • die Wahlfreiheit bei der Gesundheitsversorgung

  • sowie die persönliche Lebens- und Familienplanung

Für wen die Reform besonders relevant ist

Ein genauer Blick auf die eigene Krankenversicherung kann insbesondere sinnvoll sein für:

  • freiwillig gesetzlich versicherte Arbeitnehmer

  • Fach- und Führungskräfte mit Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze

  • Akademiker und Berufseinsteiger mit starkem Einkommenswachstum

  • Selbstständige und Freiberufler

  • Personen, die ihre langfristige Gesundheitsversorgung strategisch planen möchten

Ihre Unterstützung

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Online-Seminare

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  • Montag, 31. August, 11:00 Uhr | Wechsel in die PKV
  • Mittwoch, 2. September, 12:30 Uhr | Chance GKV-Reform
  • Freitag, 4. September, 9:00 Uhr | So bringen Sie Millennials in die PKV
  • Dienstag, 15. September, 9:00 Uhr | Sicher durch die Risikoprüfung

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Erst kürzlich erhielt der INTER QualiMed Premium ein Upgrade. Neben den bisherigen Selbstbehalt-Stufen 300, 600 und 1.200 Euro gibt es nun eine weitere Stufe mit 2.400 Euro. In Kombination mit verbesserten AVB ergeben sich für Sie neue vertriebliche Chancen.

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