MaklerService
08000 825 - 425

Momentum pro PKV

Jetzt ist der richtige Moment

Selten war das Momentum für die PKV so günstig wie jetzt. Zum Jahreswechsel haben 44 Krankenkassen ihren individuellen Zusatzbeitrag erhöht. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag stieg um 0,4 Prozentpunkte. Das Wechselfenster zur PKV öffnet sich für freiwillig gesetzlich Versicherte weiter.

Kostendruck steigt

Der steigende Kostendruck im Gesundheitssystem setzt der GKV zunehmend zu: Für das Jahr 2026 wird ein Defizit von rund vier Milliarden Euro erwartet. Dies führt zu geplanten Sparmaßnahmen auf der Leistungsseite. Gleichzeitig werden die Beiträge teurer.

So stieg der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz zum Jahreswechsel von 2,5 Prozent auf 2,9 Prozent. Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz der gesetzlichen Krankenkassen ist eine rechnerische Größe. In der gesetzlichen Krankenversicherung gilt er für bestimmte Personengruppen, beispielsweise für Auszubildende mit einem Arbeitsentgelt von maximal 325 Euro. In der privaten Krankenversicherung wird er zur Ermittlung des Höchstbeitrags des Basistarifs herangezogen. Im Jahr 2024 lag dieser Wert noch bei 1,7 Prozent.

Ein Großteil der gesetzlichen Krankenkassen überschreitet diesen Wert. Der tatsächliche Durchschnitt der individuellen Zusatzbeiträge aller geöffneten gesetzlichen Krankenkassen belief sich zum Jahresbeginn auf 3,45 Prozent.

  • Beitragsentwicklung der GKV und PKV

    Betrachtet man die langfristige Beitragsentwicklung in der PKV und der GKV, so zeigt sich, dass trotz der zuletzt zum Teil deutlichen Beitragsanpassungen in der PKV die Entwicklungen sehr nahe beieinander liegen.

    Zwischen 2006 und 2026 sind die Beitragseinnahmen je Versicherten in der PKV um durchschnittlich 3,4 Prozent pro Jahr gestiegen. In der GKV sind es 3,9 Prozent. Dies geht aus einer Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der PKV (WIP) hervor.

Beitragsanpassungen in der PKV

Auch die private Krankenversicherung ist von der medizinischen Inflation betroffen und muss die höheren Leistungsausgaben reguliert an die Kunden weitergeben. Es gibt Maßnahmen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Dazu zählt auch die Auswahl des Versicherers. Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ist die INTER ausschließlich ihren Mitgliedern verpflichtet. Diese profitieren von der überdurchschnittlichen Kapitalausstattung und den herausragenden Kapitalerträgen. Mit 3,94 Prozent hat die INTER die höchste Nettoverzinsung im 10-Jahres-Durchschnitt auf dem Markt.

  • Jahresarbeitsentgeltgrenze

    Zum 1. Januar 2026 wurde die Jahresarbeitsentgeltgrenze, auch Versicherungspflichtgrenze genannt, von 73.800 Euro auf 77.400 Euro im Jahr angehoben. Dies entspricht einem Monatsgehalt von 6.450 Euro. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen also künftig ein höheres Einkommen erzielen, um zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung wählen zu können.

Auch die Beitragsbemessungsgrenze wurde zu Jahresbeginn angehoben und liegt nun bei 69.750 Euro im Jahr. Monatlich sind das 5.812,50 Euro und damit 300,00 Euro mehr als im Vorjahr. Diese Erhöhung trifft insbesondere die freiwillig gesetzlich Krankenversicherten und wird tendenziell die Wechselbereitschaft in die PKV erhöhen.

  • Freiwillig gesetzlich Versicherte

    Ende 2025 gab es mehr als 4,7 Millionen freiwillig gesetzlich Krankenversicherte. Davon waren rund 790.000 Arbeitnehmerinnen sowie 2,4 Millionen Arbeitnehmer. Unter den hauptberuflich Selbstständigen befanden sich 531.000 Frauen und 974.000 Männer.

    Besonders auffällig ist in diesem Zusammenhang, dass die Zahl der freiwillig versicherten Arbeitnehmer im Vergleich zum Vorjahr um knapp 12.000 gesunken ist, während die Zahl der Arbeitnehmerinnen um 21.000 gestiegen ist.

    Das Potenzial für Neukunden aus dieser Zielgruppe ist im Vergleich zu den bereits 8,7 Millionen PKV-Versicherten enorm.

  • Erneut mehr PKV-Versicherte?

    Der PKV-Verband hat noch keine Zahlen für das Jahr 2025 vorgelegt. Da es in den letzten beiden Jahren zu einem moderaten Wachstum kam und es keine Hinweise auf starke Schwankungen gibt, ist auch für 2025 ein Anstieg der Zahl der PKV-Vollversicherten zu erwarten. Zuletzt stieg die Zahl 2024 auf 8,74 Millionen, was einem Plus von 0,3 Prozentpunkten entsprach.

Die Zahl der Versicherten in der Zusatzversicherung stieg 2024 um 4,5 Prozent auf 31,2 Millionen. Dies zeigt, dass immer mehr Menschen auf eine private Vorsorge oberhalb des Niveaus der GKV setzen.

 

Das Fazit

Die aktuelle Situation ist für Sie als Vermittler und Krankenversicherer, wie die INTER, mehr als günstig.

  • Steigende Zusatzbeiträge und anstehende Leistungskürzungen der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) erhöhen die Wechselbereitschaft potenzieller Kunden.
  • Auch wenn nicht alle der 4,7 Millionen freiwillig gesetzlich Versicherten in die PKV wechseln können, ist eine ausreichend große Zielgruppe vorhanden.
  • Dauerhaft verlässliche Leistungen gibt es nur in der PKV.

Das Momentum schlägt eindeutig zugunsten der PKV aus. Lassen Sie uns diese Chance gemeinsam nutzen.